Allgemeines
- Pilotenausbildung
- Oktober
2002, A-Schein, Flugschule Walter Wagner, D-Schönau
- August
2004, B-Schein, Flugschule Walter Wagner, D-Schönau
- August
2005, Sicherheitstraining CH-Klewenalp, Fabian Schreiner
- Mai 2008,
Passagierflug-Berechtigung, Flugschule Hari Huber, F-Elsass
- Mai 2008, Sicherheitstraining
A-Hallstädter See, Walter Schrempf
- April
2009, Streckenflug "XC-Camp" in Greifenburg mit Ewa Wisnierska
- Flugpraxis
- Einzelsitzer: rund 600 Flüge
- Doppelsitzer: 70 Flüge
- Warum fängt man mit dem Gleitschirm Fliegen an ?
Es gibt Flieger
aus jeder sozialen Schicht sowie Berufs- und Altersgruppe. Jeder hat
auch irgendwo seine eigene Geschichte wie und warum er mit dem
Fliegen angefangen hat. Auffällig ist aber, dass der
Anteil der Männer deutlich überwiegt, was aber nichts mit den
körperlichen Vorraussetzungen des Sports zu tun hat.
Ich bin zu der Zeit bei meinen Spaziergängen immer wieder am Gleitschirm Startplatz in Wehr vorbei gegangen und dort für längere Zeit stehen geblieben. Fasziniert habe ich den Fliegern beim Starten oder dem Fliegen in der Thermik zugeschaut, wenn diese wie von Zauberhand getragen in den Himmel hinauf stiegen und verschwunden sind.
Wie es bei den meisten so ist, braucht es dann aber noch einen Auslöser, um es dann wirklich zu tun. Bei mir war es der Sommerurlaub 2002, in dem ich keine Lust hatte zu verreisen, aber denoch etwas unternehmen und erleben wollte. Da hab ich mir gedacht, jetzt machst Du mal den Grundkurs. Das ist garantiert nicht langweilig, man bewegt sich, erlebt auch etwas Neues und ist in der Natur an der frischen Luft. Trotz meiner anfänglichen Zweifel und einer Verletzung am Fuss bin ich dabei geblieben und irgendwann war ich dann halt wirklich voll mit dem berühmten "Flieger-Virus" infiziert.
Ich bin zu der Zeit bei meinen Spaziergängen immer wieder am Gleitschirm Startplatz in Wehr vorbei gegangen und dort für längere Zeit stehen geblieben. Fasziniert habe ich den Fliegern beim Starten oder dem Fliegen in der Thermik zugeschaut, wenn diese wie von Zauberhand getragen in den Himmel hinauf stiegen und verschwunden sind.
Wie es bei den meisten so ist, braucht es dann aber noch einen Auslöser, um es dann wirklich zu tun. Bei mir war es der Sommerurlaub 2002, in dem ich keine Lust hatte zu verreisen, aber denoch etwas unternehmen und erleben wollte. Da hab ich mir gedacht, jetzt machst Du mal den Grundkurs. Das ist garantiert nicht langweilig, man bewegt sich, erlebt auch etwas Neues und ist in der Natur an der frischen Luft. Trotz meiner anfänglichen Zweifel und einer Verletzung am Fuss bin ich dabei geblieben und irgendwann war ich dann halt wirklich voll mit dem berühmten "Flieger-Virus" infiziert.
- Welche Auswirkungen hat Gleitschirm Fliegen für das Umfeld eines Fliegers ?
Versuchen Sie
sich mal einen angefressenen Gleitschirmflieger zwei Wochen im voraus
während der guten Flugsaison zu einem beliebigen (und
für Sie durchaus auch wichtigen) Anlass während des
Nachmittages verbindlich zu
verabreden.
Jeder auch nur halbwegs begeisterter Flieger wird sich unter keinen Umständen fest verabreden wollen. Höfliche Flieger werden bei wichtigen Terminen sich noch zu einem "vielleicht" oder "eventuell kurzfristig" durchringen können. Andere werden gleich absagen. Das Risiko ist viel zu gross an dem so kostbaren Wochenende einen fliegbaren Tag zu verpassen. Man hat so wenig freie Zeit während eines Tages und es braucht so viele Dinge die zusammen passen müssen, bis man einen guten Flugtag erwischt.
Und das ist eben genau der Punkt. Dadurch, dass das motorlose Gleitschirm Fliegen nicht einfach so nach Lust und Laune und zu jeder Zeit gemacht werden kann wird es auch so speziell und einzigartig (natürlich gibt es auch noch viele andere Gründe). Flieger sind ständig an der Beobachtung des Wetters um eine sich bietende Gelegenheit nutzen zu können. Alles andere versucht man dahinter zu priorisieren und falls es mit dem Fliegen dann nicht klappt (was ja durchaus leider auch sehr oft vorkommt) dann war zu nehmen.
Alle, d.h. Familie, Freunde, Lebensgefährten, Arbeitskollegen etc. leiden darunter und wir Flieger danken allen immer wieder für ihr Verständnis, ihre Geduld und Flexibilität.
Das vorgesagte ist sicher etwas extrem formuliert. Es gibt ja auch Flieger die zum Genuss mal hin und wieder von einem Berg hinunter segeln oder einmal im Jahr im Urlaub fliegen. Auch gibt es Flieger die direkt in den Alpen beim Flugberg wohnen, nur Frühschicht schaffen und sonst sehr viel mehr zum fliegen kommen. D.h. es muss nicht nur so schlimm sein, aber ganz sicher hat es bei jedem Flieger etwas von dem oben beschriebenen. Der Drang zum Fliegen, zur Freiheit und dem speziellen Erlebnis ist einfach zu gross um sich fremdbestimmt seine freie Zeit verplanen und bestimmen zu lassen. .
Jeder auch nur halbwegs begeisterter Flieger wird sich unter keinen Umständen fest verabreden wollen. Höfliche Flieger werden bei wichtigen Terminen sich noch zu einem "vielleicht" oder "eventuell kurzfristig" durchringen können. Andere werden gleich absagen. Das Risiko ist viel zu gross an dem so kostbaren Wochenende einen fliegbaren Tag zu verpassen. Man hat so wenig freie Zeit während eines Tages und es braucht so viele Dinge die zusammen passen müssen, bis man einen guten Flugtag erwischt.
Und das ist eben genau der Punkt. Dadurch, dass das motorlose Gleitschirm Fliegen nicht einfach so nach Lust und Laune und zu jeder Zeit gemacht werden kann wird es auch so speziell und einzigartig (natürlich gibt es auch noch viele andere Gründe). Flieger sind ständig an der Beobachtung des Wetters um eine sich bietende Gelegenheit nutzen zu können. Alles andere versucht man dahinter zu priorisieren und falls es mit dem Fliegen dann nicht klappt (was ja durchaus leider auch sehr oft vorkommt) dann war zu nehmen.
Alle, d.h. Familie, Freunde, Lebensgefährten, Arbeitskollegen etc. leiden darunter und wir Flieger danken allen immer wieder für ihr Verständnis, ihre Geduld und Flexibilität.
Das vorgesagte ist sicher etwas extrem formuliert. Es gibt ja auch Flieger die zum Genuss mal hin und wieder von einem Berg hinunter segeln oder einmal im Jahr im Urlaub fliegen. Auch gibt es Flieger die direkt in den Alpen beim Flugberg wohnen, nur Frühschicht schaffen und sonst sehr viel mehr zum fliegen kommen. D.h. es muss nicht nur so schlimm sein, aber ganz sicher hat es bei jedem Flieger etwas von dem oben beschriebenen. Der Drang zum Fliegen, zur Freiheit und dem speziellen Erlebnis ist einfach zu gross um sich fremdbestimmt seine freie Zeit verplanen und bestimmen zu lassen. .


